
Nach zwei Jahren, in denen der Wettbewerb Jugend musiziert entweder eingeschränkt oder gar nicht stattfinden konnte, gab es dieses Jahr keinerlei Beschränkungen mehr.
Am vergangenen Wochenende fanden sich die Schülerinnen und Schüler der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen in Schramberg ein, um im Regionalwettbewerb ihr seit Wochen vorbereitetes Programm zu präsentieren. Dass in diesem Jahr auch endlich wieder Publikum zugelassen war, tat der Atmosphäre spürbar gut und der kräftige Applaus nach der Wertung belohnte die jungen Musikerinnen und Musiker für ihre Arbeit. Noch größer war die Freude dann aber über die tollen Bewertungen, die von den Jurys vergeben wurden.
Wir gratulieren den jungen Musikerinnen und Musikern ganz herzlich zu ihren Erfolgen:
Altersgruppe IA
Rosa Hörmann (Klavier) 24 Punkte, 1. Preis
Altersgruppe IB
Tilo Babinecz (Drum-Set) 24 Punkte, 1. Preis
Jaro Budasz (Gesang) und Liv Budasz (Gitarre) 19 Punkte, 2. Preis
Wenhan Chen (Klavier) 21 Punkte, 1. Preis
Vitus Lobmeier (Klavier) 23 Punkte, 1. Preis
Gabriella Losso (Gitarre Pop) 25 Punkte, 1. Preis
Altersgruppe II
Duo Magdalena Schmitt (Querflöte)
und Michael Frank (Klarinette) 21 Punkte, 1. Preis
Lia Weit (Klavier) 24 Punkte, 1. Preis LW
Altersgruppe III
Lasse Bliestle (Gesang) 22 Punkte, 1. Preis
Tetjana Durda, Changhao Chen, Robert Laptiev 24 Punkte,1. Preis LW
(Klavier, e-Piano, besondere Besetzungen neue Musik)
Henri Müller mit Aurelius Kempf, 24 Punkte, 1. Preis LW
Paula Schmidt, Lukas Kammerer (Horn)
Altersgruppe IV
Changhao Chen, Nikita Fedorov, Moritz Borowski 24 Punkte, 1. Preis LW
(Klavier, e-Piano, besondere Besetzungen neue Musik)
Altersgruppe V
Konstantin Spath (Drum-Set) 23 Punkte, 1. Preis LW
Martina Braun, Landtagsabgeordnete und Kreisrätin im Schwarzwald-Baar-Kreis, besuchte kurz vor Weihnachten die Jugendmusikschule in St. Georgen. Im Gespräch mit Schulleiter Elias Zuckschwerdt, Stellvertreterin Sabine Porsch und der stellvertretenden Leiterin der Musikakademie Villingen, Caroline Wintermantel, informierte sie sich über die Situation der Musikschulen in der Region. Frau Braun interessierte sich zunächst für die künftige Personalsituation. Im Bestreben, auch künftig den qualifizierten Instrumentalunterricht erhalten zu können, müssen Musikschulen bei Nachbesetzungen freiwerdender Stellen angemessene Löhne anbieten können. Diese sollten sich an den Gehältern im öffentlichen Dienst orientieren. Da sich der Landkreis entschieden hat, die Förderung von Jugendmusikschulen in den nächsten Jahren schrittweise abzuschmelzen, sind die Zuschüsse von Land und Kommunen umso wichtiger geworden. Eine Anhebung des Personalkostenzuschusses des Landes von 12,5 auf 15% wäre notwendig, so Schulleiter Elias Zuckschwerdt, um auch hier im ländlichen Raum wettbewerbsfähig zu bleiben. 


Freuen Sie sich auf kurzweilige und anregende Konzerte!





