Am vergangenen Wochenende konnte man im Theater im deutschen Haus ein wunderbare Aufführung des Musicals „Der Schatz des Käpt´n Krauskopf – Ein Abenteuer auf hoher See“ erleben. Zumindest, wenn man für eine der drei ausverkauften Vorstellungen eine Karte ergattern konnte. Eine ganze Menge Akteure waren auf und hinter der Bühne im Einsatz. Die Kinderchöre von Martina Schwarz, Gesangssolisten und Sprecher*innen und die vierköpfige Band unter der Leitung von Jens Fritz waren allesamt ganz in ihrem Element und schauspielten und musizierten hervorragend und mit großer Leidenschaft. Doch ohne die Unterstützung im Hintergrund hätte Martina Schwarz das Musical nicht auf die Beine stellen können: Kostüm- und Bühnenbild waren prächtig anzuschauen und trugen wesentlich zu der überzeugenden Leistung der Abende bei. Aber auch die Tontechnik und Licht waren Teil der gelungenen Aufführungen, ebenso wie die vielen Helfer hinter der Bühne, die sich um den reibungslosen Ablauf mit den vielen Kindern kümmerten. Die Kooperation mit dem Theater im deutschen Haus hat hiermit wieder ein fantastisches Projekt ermöglicht – hoffentlich gibt es noch ganz viele weitere!
















Martina Braun, Landtagsabgeordnete und Kreisrätin im Schwarzwald-Baar-Kreis, besuchte kurz vor Weihnachten die Jugendmusikschule in St. Georgen. Im Gespräch mit Schulleiter Elias Zuckschwerdt, Stellvertreterin Sabine Porsch und der stellvertretenden Leiterin der Musikakademie Villingen, Caroline Wintermantel, informierte sie sich über die Situation der Musikschulen in der Region. Frau Braun interessierte sich zunächst für die künftige Personalsituation. Im Bestreben, auch künftig den qualifizierten Instrumentalunterricht erhalten zu können, müssen Musikschulen bei Nachbesetzungen freiwerdender Stellen angemessene Löhne anbieten können. Diese sollten sich an den Gehältern im öffentlichen Dienst orientieren. Da sich der Landkreis entschieden hat, die Förderung von Jugendmusikschulen in den nächsten Jahren schrittweise abzuschmelzen, sind die Zuschüsse von Land und Kommunen umso wichtiger geworden. Eine Anhebung des Personalkostenzuschusses des Landes von 12,5 auf 15% wäre notwendig, so Schulleiter Elias Zuckschwerdt, um auch hier im ländlichen Raum wettbewerbsfähig zu bleiben.